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Time won’t be your killer.

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Unravel this.

Fühlst du dich manchmal verletzlich?
Liest du überhaupt die Packungsbeilage des Lebens?
Hast du überhaupt danach gesucht?
Bemerkt?
Du interessierst dich einen Scheiß für die Liste der Zutaten.
We are manicals.

Fast am Nullpunkt.

Irgendwann im Dezember:

Du hast mich nie in deine Innenwelt herein gelassen… und wolltest auch nicht in meine, – nichts von meiner sehen oder fühlen.
Ein kleines Intro hat dir gereicht.
Danach wolltest du nicht weiter zuhören. Weshalb, bleibt dein Geheimnis.

Also bin ich verstummt und die neuen Farben, die ich erst kurz zuvor gefunden hatte, erinnerten sich an das kräftigste Grau.

Ich verschleier mich,.. damit du mich nicht so sehen musst, wie du es dir nicht wünschtest.
Dein Wunsch kann schließlich nicht erfüllt werden – nicht von mir, weil ich nicht dein Wunsch bin.
Ich verschleier mich,.. im farblosesten Spektrum.

Nur ich kann sehen, aber ich will das auch nicht.
Bleibe insgeheim rot-durchtränkt.
Mache das Licht aus.
Die Nässe lässt mich frieren, aber das Gefühl ist tot. Schon längst ertrunken.
Lösche das Denken, weil es schon zuviel verstanden hat.
Deaktiviere den Verstand, weil er schon zuviel wusste.
Übermale das Wissen, weil es alle Farben kannte.
Schließe die Augen, weil es nichts mehr zu sehen gibt und ich nichts mehr sehen will.
Kein atmen, – zerschreie die Luft, auf dass es dunkel und zittrig wird.
Irgendwann dann wird es warmes Kribbeln in mir geben und das werde ich mit einem Sticker bekleben, auf dem „Leben“ steht.
..weil ich diese Lüge glauben möchte und sie lebe, um mich darin aufzulösen.


Dauerhaft zu fallen, erscheint manchmal irgendwie besser, als ein einziges Mal wirklich aufzuschlagen.


Ist das jetzt schön oder hässlich?

Luk&Fil – Nullpunkt (mit Anthony Drawn)

Slipping in and out of consciousness

Zerstörung.

Betören, damit der aktuelle Zustand alles andere über- und verdeckt, um zu sagen, dass es uns gerade gut geht, wenn man uns fragt.

Ich hätte mir einfach nur gewünscht, dass du nicht vergessen hättest, dass ich auch Mensch bin – auch einmal Mensch war.

War Mensch, bin nur noch Chaos. 

Es fühlt sich an, als ob ich jeden Abend wiedergeboren werde, nur um erneut zu sterben.

 

Entscheidet selbst:
Dillon – From one to six hundred kikometers
(This Silence kills)

Little Dragon – Twice
(Little Dragon)

AWOLNATION – Sail
(Megalithic Symphony)

X Ambassadors – Unconsolable
(Love Songs Drug Songs)

>Please insert value here<

In deiner Anwesenheit fühle ich mich, wie der definierte Überfluss.

An dem einen vergangenen Abend, als ich mich bewusst von allen Anderen zurückzog ..

Zunächst mit einem eher guten und wohligem Gefühl. Allerdings hab ich den Augenblick, um wieder den Anschluss an die Außenwelt zu greifen verpasst und es wurde immer unangenehmer und wesentlich unerträglicher. (Das wäre dann der Zeitpunkt, an dem ich nach 4- 6 Stunden, mal die Hilfe von Jemandem gebraucht hätte.)

.. kamst du am Ende des Abends (bzw. mitten in der tiefen Nacht) zu mir und fragtest, beinahe unbeholfen im Herantasten, nach mir, oder wohl eher in meine Richtung. Der Raum war schließlich leer, alle anderen Menschen hatten sich in einen kleinen  /„Rauch“-freundlichen aber nicht „Raucher“-freundlichen\ Raum gezwängt.

Das leere Zimmer, das vor allem um ein vielfaches größer war, füllte sich derweil allmählich mit dem Schleier, welcher in meinem Kopf nicht mehr genug Platz finden konnte. So durchflog er jetzt auch die Luft um mich herum und verursachte selbst dort für die gewisse drückende Pseudo-Leere.
Ach ja,.. Ich. Stimmt. Mich gab es da dann auch noch, etwas.

Das übrig gebliebene Ich, welches nicht zwischen (Innen-/Außen-) Welten verloren gegangen war, war wortstumm und blickentleert, wie eine gestorbene Statue.
Das Sprechen schon verlernt, weil ich so weit und so lange weg von der Notwendigkeit der Kommunikation gewesen bin.
Die Antwort auf deine Frage formte sich daher aus kargen aber dennoch beschwichtigenden und passend verdrehten (Un)wahrheiten und schaffte es irgendwie zwischen meinen trockenen Lippen hervor zu kommen.

Irgendwann dann stelltest du – nach den treffenden Worten suchend, die Frage, ob ich mir hier manchmal… ja, überflüssig .. vorkommen würde.
Die Lüge  formte eine leicht verwundert und „unverstehende“ Mimik, die dann eher mit einem ausweichenden Laut, wie „Hä?“ oder „Hmm?“, antwortete und somit die Aufmerksamkeit berechnend in eine andere Richtung manipulierte.

Ich bemerkte schon, dass mein Zustand schon viel zu verballert und außerdem mein Sein zwischen den Höhlen von mir und euch abhandengekommen war. Jedoch wusste (oder fürchtete?) ich auch, dass dieser von dir beschriebene Gefühlszustand ein sehr hohes Potenzial an Tatsächlichkeit mit sich tragen könnte.
Das Produkt meiner Analyse, von der Summe des erstickten Denkens, hergeleitet von verschwundenen Erinnerungen an Gedanken, lässt sich mit der letzten Variable Gefühl kombiniert, in eine rational logische und schlüssige Formel setzen…
Das Ergebnis weist mindestens eine Verwandtschaft zu dem auf, was du (vielleicht sogar unbedacht) erwähntest.

Aber du bist der Faktor.
Anfang, Exponent und das Ende.

Es glitt einfach aus meinen Händen und dann war diese große Macht – über mich , weg.

Du hast keinen Schimmer, dass du etwas an deiner Schuhsohle kleben hast.

Ich sagte doch, dass mein Kaugummi versehentlich aus der Hand rutschte(n könnte).
Ich hatte schon immer sehr häufig erwähnt, dass meine Motorik oftmals zu wünschen übrig lässt.


Elektronischer. Es hat mich schon in unzähligen kalten Nächten mitgerissen.
CHVRCHES – LIES (Tourist Remix)

Poor Alice

Du fragtest mich ob ich schmusen nicht mag.
Ich antwortete mit Stille.
„Ich ersticke Bedürfnisse“

Und du sagtest, dass wir eigentlich gar nicht arm dran sind.
Stimmt.

Ich bin so unzufrieden mit meinem Körper (und dem/meinem Leben).
Wenn ich fühlen könnte, würde ich die ganze Zeit weinen.
Ich schleppe dieses Fleisch wie einen Müllbeutel herum. Angeekelt halte ich ihn auf Abstand, meine Arme sind zerschnitten, für andere ekelhaft und außerdem viel zu kurz um eine ertragbare Distanz zu schaffen. Ich laufe verzweifelt suchend umher, um endlich die lösende Restetonne zu finden.

Als ich dann gestresst in die Praxis gehe, bin ich immer noch betäubt von der verzehrenden Nacht.
„Dann würde ich Sie mal bitten, sich unten freizumachen. „
„Nein, das geht leider nicht.“

Einige zähe Minuten später: „Gut, dann müsste ich Sie jedoch bitten, kurz den B&H einfach hochzuziehen.“
„Das kann ich leider auch nicht. Tut mir leid.“
„War es wirklich so schlimm?
„Ja. Ich habe da echt schlimme Erfahrungen gemacht“, sage ich und erinnere mich den restlichen Tag noch an die damalige Untersuchung für die Gerichtsverhandlungsunterlagen.
Diese Frau, – die sich Frauenärztin nannte, hatte mich endgültig getötet, als meine Mutter mich wieder Mal zu einem der tausend aufreißenden Termine schleppte, die ihrem Kind eine verlogene Rettung bringen sollten.

Diese Gegebenheit liegt auch noch so nahe an der Aussage, die ich der Heidelberger Kripo geben musste.

Ich laufe nach Hause und höre White Rabbit. Schüttele meinen Kopf und trauere der Tatsache hinterher, dass in diesem Feld so viel Missbilligung, Intoleranz und missgebildete Sensibilität herrscht.
Ich denke an all die Mädchen, Jungen und kleinen Menschen, die auch diesen gepflasterten Weg mit bloßer Nacktheit an einem Strick entlang gezogen werden und derweil zurück blicken und auch tauschen wollen würden.

Ich würde das alles gegen weitere 8 Jahre körperlich gefickt werden eintauschen.
Der Verstand wurde gefistet. Eure Faust ist der Rammbock, der mir den Rest gibt.
Amen.

Wo sind meine Pillen?

„…and when it reaches that fantastic note where the rabbit bites it’s own head off, I want you to throw that fucking radio into the tub with me!“

Das Risiko zu Leben

..manchmal hört das Denken einfach nicht auf und zerfickt abstrakte Teile die mich retten könnten.
..also mache ich weiter. Laufe einen Schritt vor und zurück … tanze auf der abgetreten Stelle meiner verwirrten Angst umher.
Weil ich zu zittrig bin.
Mir wird schwindlig und ich halte mich am Türrahmen meiner Wünsche fest, welche eine Illusion ist.

Lauf Mädchen, lauf. Du wirst am Risiko wachsen.

Serpents in my mind

..und in seiner wunderschönen Rede, die er hält, .. welche ich schon beinahe vermisst hatte, nachdem ich ihn beinahe paar Monate nicht mehr gesehen hatte, oder wir großartig Kontakt hatten …
In dieser Rede über uns Menschen und psychische Innenwelten, aber insbesondere über unsere Familie, sagt mein Vater:“.. ich vertraue auf das Leben.
Er klingt angstbefreit und ist irgendwie, sehr glücklich.
Nach dem Motto: „Was auch passiert oder kommt, das Leben fängt mich.“

Ich bin irgendwie.. berührt und ich möchte und will wirklich dran glauben, sodass es auch die Wahrheit für mich sein könnte.
Aber schon Millisekunden davor fängt es an, in mir zu flüstern:“ ..und ich vertraue auf den Tod.
Auf das Er irgendwann kommen wird und mein Retter sein wird. Irgendwann, hoffentlich plötzlich und in nicht allzu weiter Zukunft, wird er mich von hinten packen und sich meines erbärmlichen Lebens erbarmen.
Ein Ende setzen und all das Unerträgliche davon tragen, während sich mein lebloser Kadaver hinterher schleift.

Ja, ich wünschte, ich würde das Leben auch als Sicherheit und als rettenden Tropfen ansehen.. nicht als Sicherheit für den Tod und den rettenden Tropfen Blausäure anstatt liquid Ecstasy

Im Laufe des Abends erzählt mein Bruder dann noch davon, dass mal in einem Manga, dass er zufällig gesehen hatte (kein Mangafan), ein alter Mann sagte: „Die jungen Menschen, warten alle und denken, dass das Leben noch nicht ganz angefangen hat, noch kommen wird.
Doch das Leben hat schon längst angefangen und sie stecken mittendrin.

Ich sage ganz nüchtern: “ Ja, das weiß ich. Das bedauere ich.

Auf die Frage hin, was ich denn seiner Meinung nach tun sollte, erzählt er mir davon, dass er vor zwei Jahren auch nie gedacht hätte, dass er jetzt sein eigenes kleines Unternehmen hat und gut Geld verdient ..Blabla.. Dinge erreicht.. zufrieden.. .
Das weiß ich. Herzlichen Glückwunsch dazu. Aber in meiner jetzigen Situation ist das nicht möglich, es geht einfach noch nicht, es wäre nicht realistisch.

Meinen Gedanken wird schwindlig. Jedes Mal wenn etwas Wahrheit aufschimmert, gibt es einen leichten Anschein von glasigen Augen in meinem gut versteckten Gesicht, unter der Kapuze meines Hoodies.
Nicht weil ich etwas Neues entdecke. Nein, eher, weil etwas erwähnt wird, was wehtut, so anzusehen.
Ich bin der Klugscheißer in der Familie. Der Hyperempath. Der Indexpatient.

Diesmal, tappten sie nicht ganz so sehr im Dunkeln. Ich habe etwas nachgeholfen, soweit wie ich es verkraften konnte, obwohl ich das eigentlich kaum konnte.

Es ist ein wirklich einsames Gefühl, wenn man weiß und versteht, dass niemals, irgendjemand, auch nur annähernd das Empfinden kann, was man fühlt. Niemand kann dich „ganz“ verstehen, weil keiner auch nur „halb“ so fühlt. Weil Keiner die Motivation aufweist, dich und deine Welt zu fühlen. Fühlen, wie du siehst. Sehen, wie du denkst. Das Denken, was du schreist. Schreit, was du sagen willst.
Lieben, wenn man hasst. Hasst, wenn man eigentlich leben will. Lebt, wenn man eigentlich sterben will.

Euch auch so schwindlig?

 

Sharon van Etten – Serpents

Atmen, einfach atmen.

Niemand kann mir so sehr weh tun, wie mein Bruder.
Jedoch ist er auch derjenige, der sich am meisten Mühe gibt.

„Ich wünsche mir gerade so sehr, dass du Tod bist.“
Das sind Worte, die ich meiner kleinen dauer-labilen komplexbeklebten und stark Autoaggesiven Schwester niemals sagen würde.
Das wäre aber auch nicht das erste Mal.

Ich vermute ja, dass ich mich sehr nach der geschwisterlichen Bindung sehne, oder sie brauche.. um zb die elterliche Vergewaltigung auf etlichen mentalen und emotionalen Ebenen, nach dem familiären publizieren meiner sagenumwobenen Missbrauchsgeschichte und sämtlichen Nebenwirkungen und langfristigen Folgen, zu verarbeiten.

Ich kann bzw. könnte, aktuell konnte, ihn soweit an mich ranlassen, wie ich möchte, ohne unter Druck oder Angst zu stehen.
Wenn er aber in Gefechtsstellung ist, vergisst er, wer er für mich ist, falls er das überhaupt weiß.
Verständnis und Geborgenheit verfliegen, zerspringen zu tausenden Granatsplittern, die auf direktem Wege meine Innenwelt durchstoßen.
..und ich sehe das befriedigte Glänzen in seinen Augen, die mir sagen, dass er glücklich ist – mit seiner Leistung.

Und den restlichen Tag beschäftige ich mich damit nicht zu zerfallen und mich aufzulösen.
Während ich mich auflöse und mir wesentlich intensiver wünsche, seinen Wunsch zu erfüllen, ertappe ich mich dabei, wirklich lustige Ideen für den Freitod auszudenken.
Dann ziehe ich meine Krallen aus meinem widerwärtigen Fleisch, streiche über meine Haut und schließe die Augen um die Beherrschung zu wahren.
Durchatmen.
Schmerz.

Verdammt – ich lebe noch.
Ich bin immernoch am atmen.


Thematisch nicht wirklich ganz so passend, aber ich verfalle gerade darin.

Dark Dark Dark – „Something For Myself“

Ich war einmal,..

Ich glaube,  ich hätte mal ein toller Mensch werden können.

Wäre ich so unbekümmert und lebendig, wie damals noch in Kindheitstagen, geblieben.
Vor einigen Jahren,  bevor ich meinen Vater angeschrien und in der Luft zerfetzt hatte,  weil er immerzu sowas sagte wie: „Ich wünsche dir mir, dass du wieder wie früher, so unbekümmert, lebhaft und fröhlich, sein kannst. Du warst so ein tolles Kind. Glücklich!“

Glücklich? Sag mir,.. wann?
Ich weiß, dass er in seiner manchmal ungeschickten Art, mich eigentlich nicht verletzen wollte. Niemand ist befugt, mir diese Illusion vorzuhalten.  [ Regel Nr. 1: Ich bin dafür zuständig,  mir weh zu tun. ]
Aber ich unterstelle ihm insgeheim nunmal auch, egoistisch zu sein.

Ja, ich war einfacher, für meine Eltern.
Heute bin ich schwerer zu ertragen,  weil ich der kaputte Spiegel bin.
Man kann mich einfach anschauen und dann… alles bedauern.

Ich jedoch, schaue mich an und kann auch Niemanden, keinen Menschen und keine Person, sehen.
Aber es tut mehr weh, lediglich ein Fragment von dem zu sein, was war.. was hätte sein können.

Einen hässlichen Spiegel,  wollen die Meisten (freiwillig) nicht anschauen..
.. nur davon laufen.

Run, you fools.

Ich war einmal der hellste Punkt auf dem Familienportrait. Nun bin ich das dunkelste Blass.


Cocorosie – R.I.P Burn Face
Ich kann die beiden nur empfehlen. Lyrisch leckere Symbolik umgeben von  Operngesang, Beatbox, Harfe, elektronisch angehaucht und warm serviert. (Ich bin zu müde für Deutsch. Kurz: „Gut ist untertrieben“)

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